Was passiert, wenn Körpergrösse zur Ausschlusskategorie wird? Mit Partnervermittlerin Andrea Klausberger und ihrem Klienten Emanuel erkundet der Film die Realität kleiner Männer auf dem Datingmarkt – zwischen Mut, Verletzlichkeit und Optimismus.
Kinderarzt und Endokrinologe, Gründer des PEZZ Zürich. Ein Querdenker, der dafür kämpfte, dass Schweizer Wachstumskurven endlich an Schweizer Kinder angepasst werden. Für ihn ist jeder Zentimeter ein Stück Lebensqualität.
Nando ist 16 Jahre alt und spritzt sich seit Jahren jeden Abend Wachstumshormone. Die Therapie ist teuer, langwierig und verlangt Disziplin. Sie gibt ihm die Chance, eine Körpergroesse zu erreichen, die ihm später weniger Steine in den Weg legt.
Emu ist 168 cm gross, Single und wünscht sich eine Beziehung auf Augenhöhe. Er ist sensibel, humorvoll und reflektiert – doch seine Koerpergrösse wird im Dating oft zur unsichtbaren Hürde. Mit Hilfe einer Partnervermittlerin wagt er ein Experiment mit offenem Ausgang
Seit über 30 Jahren bringt Andrea Klausberger Menschen zusammen. Sie kennt die unausgesprochenen Regeln des Partnermarkts genau und weiss, warum kleine Männer dort oft schlechtere Karten haben. Im Film stellt sie diese Mechanismen offen zur Diskussion.
Die Psychologin der Universität Wrocław untersuchte den sogenannten Napoleon-Komplex. Ihre Studie zur Dunklen Triade löste internationale Debatten aus – und zeigte, wie selektiv Forschung wahrgenommen wird, wenn sie bestehende Klischees bestätigt.
Als Erwachsener zu klein geblieben, wagt er in Istanbul die Operation seines Lebens: Beinverlängerung mit täglich spürbarer, millimeterweiser Hoffnung. Ein berührendes Porträt über Schmerz, Willenskraft und Sehnsucht nach Normalität.
Im PEZZ Zürich begegnen wir Kinder, die eine Wachstumstherapie durchlaufen. Tägliche Spritzen, enorme Kosten und die Frage: Ist es gerechtfertigt, in die Biologie einzugreifen, um gesellschaftliche Nachteile auszugleichen?
Wer das therapeutische Zeitfenster verpasst, landet nicht selten in Istanbul: Dort lassen sich Männer die Beine brechen, um die verpassten Zentimeter mechanisch nachzuholen. Schmerzhaft, riskant – und doch nachvollziehbar.